Klassische Musik - Classical Music Dictionary
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Stephen Heller

(1813 - 1888)

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The Lieder of Stephen Heller


Lieder – index:

1. Das Fischermädchen
2. Nähe des Geliebten
3. Was will die einsame Träne

1. "Du schönes Fischermädchen"
 
 
Text by Heinrich Heine (1797-1856)
Music by Stephen Heller, "Das Fischermädchen", (1830-8?)
 
See also:

Aleksandr Porfir'jevich Borodin (1833-1887), "Krasavica Rybachka", in Russian (1854-5)
Adolph Martin Foerster (1854-1927), "Das Fischermädchen", op. 1 no. 2 (1877)
Reinhold Gliere (1875-1956), op. 58 no. 6, singable in Russian and German
Alexis Holländer (1840-1924), "Am Strande", op. 51 no. 8, published 1895?
Johann Karl Gottfried Loewe (1796-1869), "Du schönes Fischermädchen", op. 9, vii, 5 (1832)
Giacomo Meyerbeer (1791-1864), "Komm!" (1837)
Franz Schubert (1797-1828), "Das Fischermädchen", D. 957, op. posth. (1828), from Schwanengesang, no. 10

Du schönes Fischermädchen,
Treibe den Kahn ans Land;
Komm zu mir und setze dich nieder,
Wir kosen Hand in Hand.
 
Leg an mein Herz dein Köpchen
Und fürchte dich nicht zu sehr;
Vertraust du dich doch sorglos
Täglich dem wilden Meer.
 
Mein Herz gleicht ganz dem Meere,
Hat Sturm und Ebb' und Flut,
Und manche schöne Perle
In seiner Tiefe ruht.

2. "Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer"
 
 
Text by Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Music by Stephen Heller, "Nähe des Geliebten" (1830-8?)
 
See also:

Amy Marcy Cheney Beach (1867-1944), "Nähe des Geliebten" (Near the beloved), op. 35 no. 3, (Eng. title: "With Thee")
Leopold Damrosch (1832-1885), "Nähe des Geliebten", op. 17 no. 1
Friedrich Heinrich Himmel (1765-1814), "Nähe des Geliebten" (1807?)
Paul Hindemith (1895-1963), "Nähe des Geliebten" (1914)
Josephine Lang (1815-1880), "Nähe des Geliebten", op. 5 no. 1
Eduard Lassen (1830-1904), "Nähe des Geliebten", op. 62 no. 1
Johann Karl Gottfried Loewe (1796-1869), "Ich denke dein", op. 9 vol. III no. 1 (1817?)
Johann Friedrich Reichardt (1752-1814), "Nähe des Geliebten" (1795?)
Franz Schubert (1797-1828), "Nähe des Geliebten", D. 162 (1815), published 1821 as op. 5 no 2
Robert Schumann (1810-1856), "Ich denke dein", op. 78 no. 3 (1849)
Václav Jan K`rtitel Tomá`sek (1774-1850), "Nähe des Geliebten", op. 53 no. 2, from Gedichte von Goethe
Karl Friedrich Zelter (1758-1832), "Nähe des Geliebten" (1808)
Winfried (Petrus Ignatius) Zillig (1905-1963), "Nähe des Geliebten" (1941), from Zehn Lieder nach Gedichten von Goethe

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
 
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
 
Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Hain da geh ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
 
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne.
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!

3. "Was will die einsame Träne"
 
 
Text by Heinrich Heine (1797-1856)
Music by Stephen Heller, "Was will die einsame Träne" (1830-8?)
 
See also:

Peter Cornelius (1824-1874), "Die Heimkehr" (1848)
Robert Franz (1815-1892), op. 34 no. 1, "Was will die einsame Träne" (1861?)
Robert Schumann (1810-1856), op. 25 no. 21, "Was will die einsame Träne"
Frank Valentine van der Stucken (1858-1929), "Einsame Träne", published 1892

Was will die einsame Träne?
Sie trübt mir ja den Blick.
Sie blieb aus alten Zelten
In meinem Auge zurück.
 
Sie hatte viel leuchtende Schwestern,
Die alle zerflossen sind,
Mit meinen Qualen und Freuden
Zerflossen in Nacht und Wind.
 
Wie Nebel sind auch zerflossen
Die blauen Sternelein,
Die mir jene Freuden und Qualen
Gelächelt ins Herz hinein.
 
Ach, meine Liebe selber
Zerfloß wie eitel Hauch!
Du alte, einsame Träne,
Zerfließe jetzunder auch!