Lieder
index:
op. 2.
H. 1 no. 2. Der Himmel hat keine Sterne
H. 1 no. 3. Geflüster der Nacht
H. 1 no. 5. Mailied
H. 1 no. 6. Um Mitternacht
H. 2 no. 1. Frühlingstag
H. 2 no. 4. Im Lenz
op. 5, ii, 2. Tiefe
Sehnsucht
op. 13. Sechs Gesänge
a) Die drei
Schwestern
b) Die Mädchen mit den verbundenen
Augen
c) Lied der Jungfrau
d) Als ihr Geliebter schied
e) Und kehrt er einst heim
f) Sie kam zum Schloß gegangen
op. 18. Lyrische Symphonie
a) (Bariton)
b) (Sopran)
c) (Bariton)
d) (Sopran)
e) (Bariton)
f) (Sopran)
g) (Bariton)
op. 22.
no. 3. Feiger
Gedanken bängliches Schwanken
no. 4.
Elfenlied
op. 27 no. 12. Wandrers Nachtlied
Op. 2 no. 2 "Der Himmel hat keine Sterne so klar"
Text by Paul Heyse (1830-1914)
Music by Alexander Zemlinsky, op. 2 Heft 1 Nr. 2 (1894-1896)
See also:
Alexander von Fielitz (1860-1930), "Der Himmel hat keine Sterne so
klar", op. 40 no. 3, pub. 1895
Robert Kahn (1865-1951), "Mädchenlied", op. 22 no. 1 (1895)
Der Himmel hat keine Sterne so klar,
Das Meer so keine Korallen,
Wie mir ein Menschenaugenpaar
Und Menschenlippen gefallen.
Er wandert unter den Sternen dahin,
Er wandert über die Meere,
Er geht mir immer nur durch den Sinn,
Dem ich zu eigen gehöre.
Op. 2 no. 3
"Es ist ein Flüstern in der Nacht"
Text by Theodor Storm (1817-1888)
Music by Alexander Zemlinsky, "Geflüster der Nacht", op. 2 Heft 1 no. 3
(1894-1896)
See also:
Robert Gund (1865-1927), "Es ist ein Flüstern in der
Nacht", op. 29 no. 3 (1894)
Es ist ein Flüstern in der Nacht,
Es hat mich ganz um den Schlaf gebracht:
Ich fühl's, es will sich was verkünden
Und kann den Weg nicht zu mir finden.
Sind's Liebesworte, vertraut dem Wind,
Die unterwegs verwehet sind?
Oder ist's Unheil aus künftigen Tagen,
Das emsig drängt, sich anzusagen?
Op. 2 no. 5
"Zwischen Waizen und Korn"
Text by Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Music by Alexander Zemlinsky, op. 2, i, 5 "Mailied" (1894-6)
See also:
Robert Franz (1815-1892), op. 33 no. 3, "Mailied", published
1864
Nikolai Karlovich Medtner (1880-1951), op. 6 no. 2, "Mailied"
(singable in Russian and German)
Arnold Franz Walter Schoenberg (1874-1951),
"Mailied" (189-?)
Hugo Wolf (1860-1903), op. 13
no. 3, "Mailied" (1876)
Karl Friedrich Zelter (1758-1832), "Wo gehts Liebchen?" (1810)
Zwischen Waizen und Korn,
Zwischen Hecken und Dorn,
Zwischen Bäumen und Gras,
Wo gehts Liebchen? Sag mir das.
Fand mein Holdchen nicht daheim.
Muß das Goldchen draußen sein.
Grünt und blühet schön der Mai,
Liebchen ziehet froh und frei.
An dem Felsen beim Fluß,
Wo sie reichte den Kuß,
Jenen erste[n] im Gras, seh ich etwas,
Ist sie das? [Das ist sie, das!]
Op. 2 no. 6
"Um Mitternacht"
Text by Julius Rodenberg (1831-1914)
Music by Alexander Zemlinsky, op. 2 Heft 1 Nr. 6 (1894-1896)
Nun ruht und schlummert alles,
Die Menschen, der Wald und Wind,
Das Wasser leisen Falles
Nur durch die Blumen rinnt.
Der Mond mit vollem Scheine
Ruht breit auf jedem Dach;
In weitem Wald alleine
Bin ich zur Stunde noch wach.
Und alles, Lust und Schmerzen,
Bracht' ich in mir zur Ruh'.
Nur eins noch wacht im Herzen,
Nur eins: und das bist du!
Und deines Bildes Friede
Folgt mir in Zeit und Raum:
Bei Tage wird er zum Liede,
Und nachts wird er zum Traum.
Op. 2 no. 1 "Frühlingstag"
Text by Karl Siebel (1836-1868)
Music by Alexander Zemlinsky, op. 2 Heft 2 Nr. 1 (1894-1896)
Es ist so still, als wär' es Schlafenszeit,
Als wär' entschlummert Not und Leid,
Gestorben Angst und Qual.
Kein Hauch bewegt die Bäume,
Wie unschuldsvolle Kinderträume
Ziehn leis die Wölklein übers Tal.
Op.
2 no. 4 "Im Lenz"
Text by Paul Heyse (1830-1914)
Music by Alexander Zemlinsky, op. 2 Heft 2 no. 4 (1894-1896)
See also:
Peter Cornelius (1824-1874), 1848
Franz Schreker (1878-1934),
op. 3 no. 2, published 1902
Im Lenz, im Lenz,
Wenn Veilchen blühn zuhauf,
Gib acht, gib acht,
Da wachen die Tränen auf.
Im Herbst, im Herbst,
Fiel alles Laub vom Baum.
Ach, Lieb' und Glück
Vergangen wie im Traum!
Gib acht, gib acht,
So ist der Dinge Lauf:
Blumen und Wunden
Brechen im Frühling auf.
Op. 5 no. 2
"Maienkätzchen, erster Gruß"
Text by Detlev von Liliencron (1844-1909)
Music by Alexander Zemlinsky, "Tiefe Sehnsucht", op. 5, ii, 2 (1897?)
See also:
Alban Berg (1885-1935), "Tiefe Sehnsucht",
1905
Johannes Brahms (1833-1897),
"Maienkätzchen", op. 107 no. 4 (1886), published 1888
Maienkätzchen, erster Gruß,
Ich breche euch und stecke euch
An meinen alten Hut.
Maienkätzchen, erster Gruß,
Einst brach ich euch und steckte euch
Der Liebsten an den Hut.
Op.
13 "Sechs Gesänge"
Texts by Friedrich von Oppeln-Bronikowski after Maurice Maeterlinck (1862-1949)
Music by Alexander Zemlinsky, op. 13
a) Die drei Schwestern
b) Die Mädchen mit den verbundenen
Augen
c) Lied der Jungfrau
d) Als ihr Geliebter schied
e) Und kehrt er einst heim
f) Sie kam zum Schloß gegangen
a) Die
drei Schwestern
Die drei Schwestern wollten sterben,
Setzten auf die güldnn Kronen,
Gingen sich den Tod zu holen.
Wähnten ihn im Walde wohnen.
Wald, so gib uns, daß wir sterben,
Sollst drei güldne Kronen erben.
Da begann der Wald zu lachen
Und mit einem Dutzend Küssen
Ließ er sie die Zukunft wissen.
Die drei Schwestern wollten sterben,
Wähnten Tod im Meer zu finden,
Pilgerten drei Jahre lang.
Meer, so gib uns, daß wir sterben,
Sollst drei güldne Kronen erben.
Da begann das Meer zu weinen,
Ließ mit dreimal hundert Küssen
Die Vergangenheit sie wissen.
Die drei Schwestern wollten sterben,
Lenkten nach der Stadt die Schritte;
Lag auf einer Insel Mitte.
Stadt, so gib uns, daß wir sterben,
Sollst drei güldne Kronen erben.
Und die Stadt tat auf die Tore
Und mit heißen Liebesküssen
Ließ die Gegenwart sie wissen.
b) Die Mädchen mit den verbundenen
Augen
Die Mädchen mit den verbundenen Augen
Tut ab die goldenen Binden!
Die Mädchen mit den verbundenen Augen
Wollten ihr Schicksal finden.
Haben zur Mittagsstunde.
Laßt an die goldenen Binden!
Haben zur Mittagsstunde das Schloß
Geöffnet im Wiesengrunde.
Haben das Leben gegrüßt.
Zieht fester die goldenen Binden.
Haben das Leben gegrüßt,
Ohne hinaus zu finden.
Die Mädchen mit den verbundenen Augen
Wollten ihr Schicksal finden.
c) Lied der
Jungfrau
Allen weinenden Seelen, aller nahenden Schuld
Öffn' ich im Sternenkranze meine Hände voll Huld.
Alle Schuld wird zunichte vor der Liebe Gebet,
Keine Seele kann sterben, die weinend gefleht.
Verirrt sich die Liebe auf irdischer Flur,
So weisen die Tränen zu mir ihre Spur.
d) Als ihr Geliebter schied
Als ihr Geliebter schied, ich hörte die Türe gehn.
Als ihr Geliebter schied, da hab ich sie weinen gesehn,
Doch als er wieder kam, ich hörte des Lichtes Schein
Doch als er wieder kam, war ein anderer daheim.
Und ich sah den Tod, mich streifte sein Hauch
Und ich sah den Tod, der erwartet ihn auch.
e) Und
kehrt er einst heim
Und kehrt er einst heim, was sag ich ihm dann?
Sag, ich hätte geharrt, bis das Leben verrann.
Wenn er weiter fragt und erkennt mich nicht gleich?
Sprich als Schwester zu ihm; er leidet vielleicht.
Wenn er fragt, wo du seist, was geb ich ihm an?
Mein' Goldring gib und sieh ihn stumm an...
Will er wissen, warum so verlassen das Haus?
Zeig die offne Tür, sag, das Licht ging aus.
Wenn er weiter fragt nach der letzten Stund'...
Sag, aus Furcht, daß er weint, lächelte mein Mund.
f) Sie kam zum Schloß gegangen
Sie kam zum Schloß gegangen
Die Sonne erhob sich kaum
Sie kam zum Schloß gegangen,
Die Ritter blickten mit Bangen
Und es schwiegen die Frauen.
Sie blieb vor der Pforte stehen,
Die Sonne erhob sich kaum
Sie blieb vor der Pforte stehen,
Man hörte die Königin gehen
Und der König fragte sie:
Wohin gehst du? Wohin gehst du?
Gib acht in dem Dämmerschein!
Wohin gehst du? Wohin gehst du?
Harrt drunten jemand dein?
Sie sagten nicht ja noch nein.
Sie stieg zur Fremden hernieder
Gib acht in dem Dämmerschein
Sie stieg zu der Fremden hernieder
Sie schloß sie in ihre Arme ein.
Die beiden sagten nicht ein Wort
Und gingen eilends fort.
Op. 18 "Lyrische Symphonie"
Texts by an anonymous translator after Rabindranath Tagore (1861-1941)
Music by Alexander Zemlinsky, op. 18 (1922), first performed 1924
a) (Bariton)
b) (Sopran)
c) (Bariton)
d) (Sopran)
e) (Bariton)
f) (Sopran)
g) (Bariton)
a) (Bariton)
Ich bin friedlos, ich bin durstig nach fernen Dingen.
Meine Seele schweift in Sehnsucht,
Den Saum der dunklen Weite zu berühren.
O großes Jenseits, o ungestürmes Rufen Deiner Flöte.
Ich vergesse, ich vergesse immer,
Daß ich keine Schwingen zum Fliegen habe,
Daß ich an dieses Stück Erde gefesselt bin
Für alle Zeit.
Ich bin voll Verlangen und wachsam,
Ich bin ein Fremder im fremden Land;
Dein Odem kommt zu mir
Und raunt mir unmögliche Hoffnungen zu.
Deine Sprache klingt meinem Herzen vertraut
Wie seine eig'ne.
O Ziel in Fernen, o ungestümes Rufen deiner Flöte.
Ich vergesse immer, ich vergesse,
Daß ich nicht den Weg weiß,
Daß ich das beschwingte Roß nicht habe.
Ich bin ruhlos, ich bin ein Wanderer in meinem Herzen.
Im sonnigen Nebel der zögernden Stunden
Welch gewaltiges Gesicht von dir wird gestaltet
In der Bläue des Himmels.
O fernstes Ende, o ungestümes Rufen deiner Flöte.
Ich vergesse, ich vergesse immer,
Daß die Türen überall verschlossen sind in dem Hause,
Wo ich einsam wohne, o fernstes Ende,
O ungestümes Rufen deiner Flöte.
b) (Sopran)
See also::
Franco Alfano (1876-1954),
"Mamma, il giovane Principe" (in an Italian translation)
Mutter, der junge Prinz
Muß an unsrer Türe vorbeikommen,
Wie kann ich diesen Morgen auf meine Arbeit acht geben.
Zeig mir, wie soll mein Haar ich flechten;
Zeig mir, was soll ich für Kleider anziehen?
Warum schaust du mich so verwundert an, Mutter?
Ich weiß wohl, er wird nicht ein einz'ges mal
Zu meinem Fenster aufblicken.
Ich weiß, im Nu wird er mir aus den Augen sein;
Nur das verhallende Flötenspiel
Wird seufzend zu mir dringen von weitem.
Aber der junge Prinz wird bei uns vorüberkommen,
Und ich will mein bestes anziehn
Für diesen Augenblick.
Mutter, der junge Prinz ist an unsrer Türe vorbeigekommen,
Und die Morgensonne blitzte an seinem Wagen.
Ich strich den Schleier aus meinem Gesicht,
Riß die Rubinenkette von meinem Hals
Und warf sie ihm in den Weg.
Warum schaust du mich so verwundert an, Mutter?
Ich weiß wohl, daß er meine Kette nicht aufhob.
Ich weiß, sie ward unter den Rädern zermalmt
Und ließ eine rote Spur im Staube zurück.
Und niemand weiß, was mein Geschenk war und wer es gab.
Aber der junge Prinz kam an unsrer Tür vorüber
Und ich hab' den Schmuck von meiner Brust
Ihm in den Weg geworfen.
c) (Bariton)
Du bist die Abendwolke,
Die am Himmel meiner Träume hinzieht.
Ich schmücke dich und kleide dich
Immer mit den Wünschen meiner Seele;
Du bist mein Eigen,
Du, die in meinen endlosen Träumen wohnt.
Deine Füße sind rosigrot
Von der Glut meines sehnsüchtigen Herzens,
Du, die meine Abendlieder erntet,
Deine Lippen sind bittersüß
Vom Geschmack des Weins aus meinen Leiden.
Du bist mein Eigen, mein Eigen.
Du, die in meinen einsamen Träumen wohnt,
Mit dem Schatten meiner Leidenschaft
Hab' ich deine Augen geschwärzt,
Gewohnter Gast in meines Blickes Tiefe.
Ich hab' dich gefangen und dich eingesponnen,
Geliebte, in das Netz meiner Musik.
Du bist mein Eigen, mein Eigen.
Du, die in meinen unsterblichen Träumen wohnt.
d) (Sopran)
Sprich zu mir Geliebter,
Sag mir mit Worten, was du sangest.
Die Nacht ist dunkel,
Die Sterne sind im Wolken verloren,
Der Wind seufzt durch die Blätter.
Ich will mein Haar lösen,
Mein blauer Mantel wird dich umschmiegen wie Nacht.
Ich will deinen Kopf an meine Brust schließen,
Und hier, in der süßen Einsamkeit
Laß das Herz reden.
Ich will meine Augen zumachen und lauschen,
Ich will nicht in dein Antlitz schauen.
Wenn deine Worte zu Ende sind,
Wollen wir still und schweigend sitzen,
Nur die Bäume werden im Dunkel flüstern,
Die Nacht wird bleichen, der Tag wird dämmern,
Wir werden einander in die Augen schauen
Und jeder seines Weges ziehn.
Sprich zu mir, Geliebter.
e) (Bariton)
Befrei mich von den Banden deiner Süße, Lieb!
Nicht mehr von diesem Wein der Küsse,
Dieser Nebel von schwerem Weihrauch erstickt mein Herz.
Öffne die Türe, mach Platz für das Morgenlicht.
Ich bin in dich verloren,
Eingefangen in die Umarmungen deiner Zärtlichkeit.
Befrei mich von deinem Zauber
Und gib mir den Mut zurück,
Dir mein befreites Herz darzubieten.
f) (Sopran)
Vollende denn das letzte Lied
Und laß uns auseinander gehn,
Vergiß diese Nacht, wenn die Nacht um ist.
Wen müh' ich mich mit meinen Armen zu umfassen?
Träume lassen sich nicht einfangen,
Meine gierigen Hände drücken Leere an mein Herz
Und es zermürbt meine Brust.
g) (Bariton)
Friede, mein Herz,
Laß die Zeit für das Schneiden süß sein,
Laß es nicht einen Tod sein,
Sondern Vollendung.
Laß Liebe in Erinn'rung schmelzen
Und Schmerz in Lieder.
Laß die letzte Berührung deiner Hände sanft sein,
Wie die Blume der Nacht.
Steh still, steh still, o wundervolles Ende,
Für einen Augenblick
Und sage deine letzten Worte in Schweigen.
Ich neige mich vor dir
Ich halte meine Lampe in die Höhe,
Um dir auf deinen Weg zu leuchten.
Op. 22 no.3
"Feiger Gedanken bängliches Schwanken"
Text by Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Music by Alexander Zemlinsky, "Feiger Gedanken bängliches Schwanken", op. 22
no. 3 (1934)
See also:
Johannes Brahms (1833-1897),
"Beherzigung", op. 93a no. 6 (1883?)
Cor (Cornelius Wilhelm) de Groot (b. 1914), "Beherzigung", from
7 Goethe Lieder (7), published 194-?
Johann Friedrich Reichardt (1752-1814), "Beherzigung" and
"Aus Lila", published 1809
Ernest Vietor (fl. 1905-1930), "Feiger Gedanken bängliches
Schwanken", op. 10 no. 3 (1933)
Hermann Hans Wetzler (1870-1943), "Beherzigung" (1907)
Hugo Wolf (1860-1903),
"Beherzigung", from Sechs Gedichte von Scheffel, Mörike, Goethe and Kerner no.
4
Feiger Gedanken
bängliches Schwanken,
weibisches Zagen,
ängstliches Klagen
wendet kein Elend,
macht dich nicht frei.
Allen Gewalten
zum Trutz sich erhalten,
nimmer sich beugen,
kräftig sich zeigen,
rufet die Arme
der Götter herbei!
Op. 22 no.4
"Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen"
Text by Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Music by Alexander Zemlinsky, "Elfenlied" op. 22 no. 4 (1934)
See also::
Nikolai Karlovich Medtner (1880-1951), "Pesenka `El'fov"
(Elfenliedchen), op. 6 no. 3 (singable in Russian and German)
Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen,
Dann scheinet uns der Mond, dann leuchtet uns der Stern,
Wir wandeln und singen, und tanzen erst gern.
Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen,
Auf Wiesen, an den Erlen wir suchen unsern Raum,
Und wandeln, und singen, und tanzen einen Traum.
Op. 27 no.12 "Der du von
dem Himmel bist"
Text by Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Music by Alexander Zemlinsky, "Wandrers Nachtlied", op. 27 no. 12 (1937/8)
See also:
Bettina von Arnim, née Brentano (1785-1859), "Wandrers
Nachtlied", 1842?
Ernst Bacon (1898-1990), "Der du von dem Himmel bist",
published 1928
Hermann Behn (1857?-1927), op. 1, ii, no. 6, "Wandrers
Nachtlied" (189-?)
Harald Genzmer (b. 1909), "Der du von den Himmel bist", from
Acht Lieder nach verschiedenen Dichtern
Hermann (Gustav) Goetz (1840-1876), op. 19 no. 6, "Wandrers
Nachtlied" (1862-3)
Cor (Cornelius Wilhelm) de Groot (b. 1914), "Wandrers
Nachtlied", from 7 Goethe Lieder (1), published 194-?
Philipp Christoph Kayser (1755-1823), "Um Friede" (1777)
Franz (Ferencz) Liszt (1811-1886),
S. 279, "Der du von den Himmel bist", published in 1843, 1856, 1860
Johann Karl Gottfried Loewe (1796-1869),
"Wandrers Nachtlied", op. 9, i, 3b (1828)
Joseph Marx (1882-1964), 1906, "Wanderers Nachtlied"
Fanny Mendelssohn-Hensel (1805-1847), "Wanders Nachtlied"
Ernst Pepping (1901-1981), "Wandrers Nachtlied", from Haus- und
Trostbuch, published 1949
Hans Erich Pfitzner (1869-1949),
op. 40 no. 5 "Wanderers Nachtlied II" (1931)
Johann Friedrich Reichardt (1752-1814), "Wandrers Nachtlied",
published 1794 and 1809
Friedrich Wilhelm Rust (1739-1796), "Lied" (before 1781)
Franz Schubert (1797-1828),
D. 224 "Wanderers Nachtlied I" (1815)
Eduard Steuermann (1892-1964), "Wandrers Nachtlied" (1931),
from Drei Lieder
Václav Jan K`rtitel Tomá`sek (1774-1850), "Wandrers
Nachtlied", op. 58 no. 4 (1815), from Gedichte von Goethe, VI:4
Hugo Wolf (1860-1903),
"Wandrers Nachtlied", from Sechs Gedichte von Scheffel, Mörike,
Goethe and Kerner, no. 5
Philip Wolfrum (1854-1919), "Wandrers Nachtlied", op. 16 no. 5
(1885?)
Karl Friedrich Zelter (1758-1832), "Wandrers Nachtlied", 1807
Winfried (Petrus Ignatius) Zillig (1905-1963), 1941, "Wandrers
Nachtlied", from Zehn Lieder nach Gedichten von Goethe
Der du von dem Himmel bist,
[Alles Leid] und Schmerzen stillst,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit [Erquickung] füllest,
Ach! ich bin des Treibens müde!
[Was soll all der Schmerz und Lust?]
Süßer Friede!
Komm, ach komm in meine Brust!
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