Boris Blacher (1903 - 1975) [ Biographie | Die Werke | Hauptwerke | Photo Gallery | Home Page ] |
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Die Biographie von Boris Blacher |
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Deutscher Komponist; in China geboren, wo sein russischer Vater in diplomatischen Diensten stand, wandte sich Blacher als Neunzehnjähriger nach Berlin, um dort zu studieren. Er blieb in dieser Stadt für den Rest seines Lebens. Als Nicht-Arier" mußte er in der Nazizeit große Entbehrungen und Leiden auf sich nehmen, doch danach wurde er zum meistgespielten modernen Komponisten in Deutschland. Die Anerkennung außerhalb seiner Wahlheimat ließ dagegen auf sich warten. Blachers Ruf gründete sich zum großen Teil auf seine Tätigkeit als Musikpädagoge. Er war von 1953 bis 1970 Direktor der Westberliner Musikhochschule und widmete einen großen Teil seines Lebens den aus aller Weit zu ihm kommenden Studenten. Er demonstrierte ihnen seine besondere Meisterschaft in der Orchestrierung, die er mit überwältigender Wirkung etwa in seiner prachtvollen Konzertanten Musik (1937) anwandte.
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Die Werke von Boris Blacher |
Die Paganini-Variationen für Orchester" (1948) sind durch häufige Rundfunkaufführungen in der ganzen Welt bekannt geworden und erreichten bei kundigen Konzertbesuchern eine ungeheure Popularität. Blacher hat Werke für alle musikalischen Gattungen geschrieben, vom einfachen Cembalostück bis zu einer ganzen Reihe von Opern. Blachers Musik ist atonal, klingt jedoch stets angenehm im Ohr; kennzeichnend für viele seiner Werke ist die Technik der variablen Metren". Dabei ändert sich die Anzahl der Taktschläge in einem Takt ständig; sie verleiht dem musikalischen Fluß eine gewisse Rastlosigkeit, so daß man von einer Art rhythmischer Reihentechnik sprechen kann.
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| The most important works of B. Blacher
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