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Giovanni Bononcini 

(1670 - 1747)

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Die Biographie von Giovanni Bononcini 

 

Italienischer Komponist, Bononcini, dessen Vater ebenfalls Komponist war, wurde in Modena geboren.

Von 1692 bis 1696 war er in Rom, wo er seine ersten Opern aufführte; danach war er längere Zeit in Wien tätig, wo er durch weitere zahlreiche Opern bekannt wurde.

1720 ging er nach England, wo er vom Herzog von Marlborough unterstützt wurde; zwischen ihm und Händel bestand eine lebenslange Rivalität.

Als Bononcini in Berlin von dem jungen Wunderkind hörte, komponierte er eine Reihe unglaublich schwieriger Variationen und forderte den Knaben auf, sie vom Blatt zu spielen.

Händel bestand diese Probe seines Könnens mit Leichtigkeit, und Bononcini, dem man eine "mürrische Disposition" nachsagte, war außer sich vor Wut.

Die Rivalität flammte erneut auf, als beide Komponisten versuchten, den unersättlichen Hunger der Londoner Gesellschaft nach deutschen und italienischen Opern zu stillen.

Bononcini schrieb 7 Oratorien und 29 Opern: von diesen ist "Griselda" (1722) noch heute populär.

In London nahm sein Ansehen schließlich empfindlichen Schaden, als man ihm vorwarf, ein Madrigal Von Lotti als eigenes Werk ausgegeben zu haben.

Der Komponist floh ins Ausland und kehrte schließlich mit einem gewissen Grafen Ughi wieder zurück, mit dem er gemeinsam nach dem "Geheimnis des Goldes" suchte, bevor er, völlig vergessen, starb.