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Pierre Boulez

(g. 1925)

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Die Biographie von Pierre Boulez

 

Geboren am 26. März 1925 in Montbrison (Frankreich); nach zwei Studienjahren in Lyon 1943 Übersiedlung nach Paris, hier Studien bei Andrée Vaurabourg, Honegger, Oliver Messiaen und René Leibowitz;

1953 gemeinsam mit Madeleine Renaud und Jean-Louis Barrault Gründung der Vereinigung Domaine Musical;

mit der Uraufführung der anschließend jedoch zurückgezogenen Polyphonie X für 18 Instrumente bei den Donaueschinger Musiktagen 1951 fand Boulez' Schaffen erstmals internationale Beachtung;

seit 1947 zunehmende Dirigententätigkeit u.a. 1971-1975 Chefdirigent des BBC Symphony Orchestra London, 1971-1977 der New Yorker Philharmoniker;

1976-1980 musikalische Leitung des von Patrice Chéreau inszenierten Ring in Bayreuth; Boulez ist zudem Gründer (1976) und langjähriger Leiter des Ensemble InterContemporain und des IRCAM in Paris;

neben vielen Schallplattenpreisen wurden Boulez zahllose Ehrungen zuteil, darunter mehrere Ehrendoktorate, zuletzt an der Universität in Frankfurt/Main (1991), eine Professur am Collège de France (1976), der Ernst von Siemens-Musikpreis (München 1977), der Premium Imperial (Tokyo 1989) und der Theodor W. Adorno-Preis (Frankfurt/Main 1992).

Die Hauptwerke von Pierre Boulez

 

The most important works of P. Boulez