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Benjamin Britten

(1913 - 1976)

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Die Biographie von Benjamin Britten

 

Englischer Komponist: als Vierzehnjähriger hatte Britten bereits Streichquartette, Klaviersonaten, Lieder, eine Symphonie und ein Oratorium geschrieben.

Ein früher Unterricht bei Frank Bridge wirkte anregend auf ihn, und wenn die Studien am Royal College of Music auch weniger befriedigend verliefen, so beendete Britten seine formale Ausbildung 1934 doch mit beträchtlichen technischen Fähigkeiten.

Nachdem er das College verlassen hatte, stürzte er sich als erstes auf das Komponieren von Filmmusik.

„Night Mail", nach einem Skript von W. H. Auden, verriet seinen Sinn für Dramatik, aber auch seine Affinität zum sprachlichen Ausdruck.

1937 schrieb er dann zu Ehren seines alten Lehrers die „Variations on a Theme of Frank Bridge" für Orchester, mit denen er bei den Salzburger Festspielen internationales Aufsehen erregte.

Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war Britten in den USA.

Auf „Les Illuminations" (1939), nach Gedichten von Rimbaud, folgte nach Brittens Rückkehr nach England die schöne Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester (1943).

Britten war Pazifist und leistete keinen Kriegsdienst, half aber bei der Veranstaltung von Kriegskonzerten.

Für einen Komponisten, der wohl vor allem wegen seiner Beiträge zur Kunst der Oper fortleben wird, begann Britten relativ spät mit der Komposition von Bühnenwerken.

Abgesehen von dem Frühwerk „Paul Bunyan" 1941 kam sein erster und vielleicht größter Erfolg auf diesem Gebiet 1945 heraus, seine Oper „Peter Grimes".

Diese Studie über Mitleid und verletzte Unschuld erwies sich sogleich als Erfolg und ist es auch geblieben.

Nun folgte ein außerordentlich fruchtbares Jahrzehnt. „The Rape of Lucretia" (1946), „Albert Herring" (1947) und „The Turn of the Screw" (nach dem Roman von Henry James, 1954) waren Kammeropern, die Britten für die neugebildete English Opera Group geschrieben hatte.

Mit „Billy Budd" kehrte er zum vollen Orchester des „Peter Grinies" zurück.

Brittens Schaffen ist so populär, wie es ernste Musik nur sein kann.
 

MIDI FILE - from Ceremony of Carols: Spring (1'03'')
 

Er scheute nicht die Anwendung moderner Techniken, sah sich aber stets in der großen musikalischen Tradition, insbesondere verehrte er seinen großen Vorgänger Purcell.

Die Liebe zur Melodie zeichnet alle seine Kompositionen aus, von dem klugen „Young Person's Guide to the Orchestra" (1946) bis zum düsteren „WarRequiem" (1961).

In seinen Werken verbindet sich in beglückender Weise große Humanität mit großer Schönheit, und so war sein Tod ein tragischer Verlust für die britische Musik und für die Musik der ganzen Welt.

Werkverzeichnis und Opern von Benjamin Britten

 

Catalogue of B. Britten's Works

The Operas of B. Britten