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Max Bruch

(1838 - 1920)

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Die Biographie von Max Bruch

 

Obwohl er eine Vielzahl von Stücken schrieb, war es sein Schicksal, nur durch eines wirklich berühmt zu werden: nämlich das Erste Violinkonzert.

Bruch wurde in Köln geboren.

Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er von seiner Mutter, einer angesehenen Sängerin und Pädagogin.

Mit einem Streichquartett gewann er 1852 ein Vierjahresstipendium der Mozartgemeinde Frankfurt.

1862-64 lebte er in Mannheim, wo eine Oper, „Die Loreley", 1863 herauskam; außerdem schrieb er Chorwerke.

Das Erste Violinkonzert entstand, als Bruch Musikdirektor in Koblenz war.

MIDI FILE – from 1 th Violin Concerto: 1th and 2nd Mov. (12’40’’)

Er scheint nie recht lange an einem Ort und auf einem Posten geblieben zu sein.

Eine seßhaftere Periode muß das Jahrzehnt 1870-80 gewesen sein.

In dieser Zeit war er sowohl in Berlin als auch in Bonn tätig und brachte seine Oper „Hermione" heraus, die auf Shakespeares „Wintermärchen" beruht; sie errang aber nur einen bescheidenen Erfolg.

1880 wurde Bruch eingeladen, die Leitung des Liverpool Philharmonic Orchestra in England zu übernehmen.

Er blieb drei Jahre; seine letzte Stellung war eine Professor an der Hochschule für Musik in Berlin.

Die Werke von Max Bruch

 

Bruchs Musik ist zwar zumeist nicht besonders inspiriert, aber hervorragend gebaut.

MIDI FILE - from "Scottish Fantasia" for violin and orchestra: 4th Mov. (8’17’’)

MIDI FILE - from "Scottish Fantasy": 1th Mov. (6'09'')

Werken wie dem „Kol Nidrei" (1881) für Violoncello und Orchester und der „Schottischen Phantasie" (1880) für Violine und Orchester begegnet man noch heute in den Konzert-Programmen, sie zeugen von der ungewöhnlichen melodischen Begabung dieses Komponisten.

- Karadar Bertoldi Ensemble - Studio Informatico Anesin -