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Alan Bush

(1900 - 1995)

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Die Biographie von Alan Bush

 

Englischer Komponist: Bush war Schüler von Schnabel und John Ireland, bevor er nach Berlin ging, um dort Musikwissenschaft und Philosophie zu studieren.

Diese beiden Fächer verschmolz er in zunehmender Weise miteinander, als er nach England zurückkehrte.

Seine Musik spiegelte nun immer stärker seine leidenschaftliche sozialistische Überzeugung.

1935 trat er der Kommunistischen Partei bei, und im folgenden Jahr gründete er die „Workers' Music Association".

Dreißig Jahre lang (seit 1925) war er Kompositionslehrer an der Royal Academy of Music.

Seine Musik beschreibt eine philosophische Reise.

Seine frühen Werke, z. B. die „Dialectic" für Streichquartett von 1929, schrieb er in einer formalen und komplizierten Manier, die an Schoenberg erinnert.

In späteren Stücken, insbesondere in denjenigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, versucht er bewußt, populär und lehrhaft zu sein.

Während Opern wie „Joe Hill" (1970) und „Wat Tyler" (1953) einen sozialen Konflikt zum Gegenstand haben, verrät die „Fantasia on Soviet Themes" für Orchester die Inspirationsquellen, aus denen er mit Vorliebe schöpft.