Aaron Copland (1900 - 1990) [ Biographie | Die Werke | Hauptwerke | Photo Gallery | Home Page ] |
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Die Biographie von Aaron Copland |
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Für viele Musikkritiker ist Copland, Sohn eines litauischen Einwanderers, der erste wirklich große amerikanische Komponist. Er wuchs in Brooklyn auf, besuchte die dortige Highschool und studierte dann Harmonielehre und Kontrapunkt bei Rubin Goldmark, einem tüchtigen, aber konventionellen Lehrer. Coplands Unabhängigkeit machte sich bereits auf dieser frühen Stufe bemerkbar. Sein erstes veröffentlichtes Stück (Cat and Mouse", Scherzo für Klavier, 192o) verdankte mehr den Impressionisten als seinem germanischen Professor. Zeigten diese frühen Arbeiten einen ausgesprochen französischen Einfluß, so brachte ein Studienaufenthalt in Frankreich den Amerikaner in Copland zum Vorschein. Als einer der ersten amerikanischen Schüler von Nadia Boulanger wurde er ermutigt, seinen eigenen Weg zu gehen. In Paris entdeckte Copland den Jazz und vereinnahmte diesen neuen Klang sogleich für seine eigenen Kompositionen, darunter die Music for the Theater" (1925) und das Klavierkonzert von 1926; diesen Stil gab er jedoch bald wieder auf. Copland hat nie um der reinen Popularität willen komponiert, aber es wurde ihm leichter als vielen anderen Komponisten, die Gunst des Publikums zu gewinnen. Zum Teil war dies Bewunderern wie dem Dirigenten Kussewitzkij zu danken, zum Teil aber auch seiner eigenen rastlosen organisatorischen Tätigkeit. Er war auch als Lehrer und Musikkritiker tätig und verband beide Rollen in seinem berühmt gewordenen Buch What to Listen for in Music" von 1939.
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Die Werke von Aaron Copland |
Wenig bekannt ist der unpopuläre Copland, der Komponist, der experimentelle und dissonante Werke schreibt, darunter auch Stücke in serieller Form. Variations" und die Klaviersonate von 1941, die dritte Symphonie (1946) und die Statements" für Orchester (1934) machen keinerlei Versuch, die Gunst des Publikums zu erringen. Viele andere Werke aber, insbesondere solche, in denen Copland auf Elemente der amerikanischen Musik zurückgreift, erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Ballette Billy the Kid" (1938), Rodeo" (1942) und Appalachian Spring" (1944) sind in der jeweiligen Konzertfassung Klassiker geworden. MIDI FILE - Appalachian Spring (23'55'') Das gleiche gilt für El Salón Mexico" (1936) und für Lincoln Portrait" für Sprecher und Orchester von 1942. Selbst Hollywood profitierte: Die Partituren zu den Verfilmungen der beiden Erzählungen des amerikanischen Schriftstellers John Steinbeck, The Red Pony" (1948) und Of Mice and Men" (1939) zählen zu den größten Musikwerken, die je für den Film geschrieben wurden. In diese beiden Stilrichtungen bringt Copland Klarheit und Organisation und erweckt trotzdem den Eindruck bemerkenswerter Ungezwungenheit. Dies ist die Leistung eines Mannes, der ebenso aufmerksam der Musik seines eigenen Volkes gelauscht hat wie derjenigen Schoenbergs.
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| The most important works of A. Copland
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