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Arcangelo Corelli

(1653 - 1713)

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Die Biographie von Arcangelo Corelli


Italienischer Komponist und Violinvirtuose, von Anfang an hat sich Corelli einen besonderen Platz in den Herzen der Musikfreunde erobert.

Corelli komponierte zeit seines Lebens und beeinflußte eine Generation später Bach und dessen Zeitgenossen stark.

In Fusignano, geboren, zeigte Corelli schon früh seine Begabung für die Violine.

Um 1671 wandte er sich nach Rom.

Im folgenden Jahr reiste er nach Paris, wohl um an der neugegründeten Königlichen Akademie zu studieren; doch soll ihn der eifersüchtige und unerbittliche der die Konkurrenz des jungen Virtuosen nicht ertragen konnte, wieder nach Rom zurückgetrieben haben.

Ende der 1670 er Jahre scheint Corelli auch zum Hofe Christinas von Schweden gehört zu haben.

1680 besuchte er Deutschland und blieb fünf Jahre lang in den Diensten des bayerischen Kurfürsten.

Von 1684 bis 1690 stand er im Dienst des Kardinals Pamphili, danach im Dienst des Kardinals Ottoboni.

Die letzten beiden Jahrzehnte seines Lebens verbrachte er in Glück und Frieden in Rom.

Unterdessen hatte sich sein Ruhm als Violinist über ganz Europa verbreitet.

Die Werke von Arcangelo Corelli

 

Im Gegensatz zu Komponisten wie Albinoni oder Vivaldi hat Corelli ausschließlich Instrumentalmusik geschrieben, und hier wiederum nur für Streicher. 

MIDI FILE - Sonata "La Follia" for violin and b.c. (6'46'')

Er komponierte langsam und sorgfältig und soll allein auf die Korrektur seiner Sonaten op. 5 drei Jahre verwendet haben.

MIDI FILE - Sonata op.2 No.1 (6'28'')

Er gilt - zwar nicht unbestritten - als eigentlicher Schöpfer des Concerto grosso, dessen Wechselspiel zwischen kleinem und großem Klangkörper schon damals vom Publikum bewundert wurde.

MIDI FILE - from Concerto grosso Op.6 No.8: Pastorale (4' 21'')

Von seinen vergleichsweise wenigen Kompositionen, die man einmal als die Sprache der Natur beschrieben hat, zeichnen sich die 12 concerti grossi op. 6, die 48 Triosonaten op. 1 bis op. 4 und insbesondere die 12 Solosonaten für Violine und Continuo op. 5 als vollkommene Beispiele für die heitere, ausgewogene und klassische Phase der Barockmusik aus. 

- Karadar Bertoldi Ensemble - Studio Informatico Anesin -