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George Crumb

(g. 1929)

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Die Biographie von George Crumb

 

Man hat Crumb (einen amerikanischen Komponisten) mit gutem Recht als Musikdramatiker bezeichnet, in dem Sinne, daß er den Interpreten seines Werks häufig unorthodoxe, ritualartige Aktionen vorschreibt.

In den „Echoes of Time and the River" (1967), für die er den Pulitzer Preis bekam, läßt er das Orchester nicht nur flüstern und schreien, sondern die Instrumente auch in einer Weise spielen, die an poetische Ideen erinnert: an einer Stelle schlägt der Schlagzeuger einen Gong, hebt ihn hoch und senkt ihn dann in einen mit 20 cm Wasser gefüllten Kübel.

Die Werke von George Crumb

 

Manche seiner Werke sind literarisch inspiriert: so verdanken die frühen „Madrigals" (1965-69) die „Eleven Echoes of Autumn" (1965) und die „Songs, Drones and Refrains of Death" (1968) vieles dem spanischen Dichter Federico Garcia Lorca.

Obwohl er als Komponist der Avantgarde angehört, ist Crumb auch den Entwicklungen in der populäreren Musik gegenüber aufgeschlossen und hat auch schon Mixed-Media-Effekte verwendet, z. B. farbige Blinklichter und Masken, aber auch untraditionelle Schlagzeuginstrumente wie z. B. Kabuki-Blöcke und Gebetssteine.

Nach wie vor ist er einer der meistbeschäftigten Komponisten.

- Karadar Bertoldi Ensemble - Studio Informatico Anesin -