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Karl Ditters von Dittersdorf

(1739 - 1799)

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Die Biographie von Karl Ditters von Dittersdorf

 

Österreichischer Komponist und Violinist, Ditters war ein hervorragender Vertreter des Wiener Singspiels, das sich im 18. Jahrhundert in Deutschland großer Beliebtheit erfreute, und gehört damit zu den Begründern der deutschen komischen Oper.

1761 verschaffte ihm der Generalfeldzeugmeister Prinz Josef von Hildburghausen eine Stelle im Wiener Hofopernorchester.

1763 unternahm Ditters gemeinsam mit Gluck eine Tournee durch Italien, bei der sein Geigenspiel große Bewunderung erregte, 1765 wurde er Nachfolger Michael Haydns als Kapellmeister des Bischofs von Groß-Wardein.

Später wurde er Kapellmeister beim Grafen Schaffgotsch, dem Fürstbischof von Breslau, der aus seinem Amt vertrieben worden war.

Um seinen neuen Herrn aufzuheitern, stellte Ditters sogleich ein Orchester und ein kleines Theater zusammen.

Als Entgelt erhielt Ditters von seinein Bischof eine Sinekure als Forstmeister zu Neiße und darüber hinaus 1773 den Adelsbrief; seither nannte er sich Ditters von Dittersdorf.

Zwischen 1786 und 1789 schrieb Dittersdorf zahlreiche Singspiele, die in Wien und später auch andernorts aufgeführt wurden und sich fast alle sogleich die Herzen des Publikums eroberten.

Zu nennen sind „Doktor und Apotheker" (1786), „Die Liebe im Narrenhause" (1787) und „Hironimus Knicker" (1789).

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