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Karl Friedrich Fasch

(1736 - 1800)

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Die Biographie von Karl Friedrich Fasch

 

Deutscher Cembalist und Komponist; der Sohn von Johann Fasch, dem bereits erwähnten Hofkapellmeister zu Zerbst.

Seine musikalische Laufbahn begann früh; als er noch keine 20 Jahre alt war, begleitete er bereits den Violinisten Franz Benda.

1756 berief ihn Friedrich der Große als Cembalist an seinen Hof nach Berlin.

Fasch und Carl Philip Emanuel Bach begleiteten den König abwechselnd bei seinen Flötenkonzerten.

Der Ausbruch des Siebenjährigen Krieges machte der Hofmusik ein Ende, dadurch gewann Fasch viel freie Zeit zum Komponieren.

 

Die Werke von Karl Friedrich Fasch

 

Fasch, der ein sehr selbstkritischer Komponist war und gegen Ende seines Lebens viele seiner Werke vernichtete, ließ u. a. eine ungeheuer komplizierte 16stimmige Messe und viele Kanons gelten.

Es zeugt für die Wertschätzung, der sich seine Musik erfreute, daß noch 1839 eine siebenbändige Ausgabe seiner Chorwerke erscheinen konnte.

Eine musikgeschichtlich bedeutsame Leistung Faschs war 1791 die Gründung der Berliner Singakademie.

An dieser Anstalt führte Fasch eigene Werke auf, ließ sich aber auch die Pflege der Kompositionen J.S. Bachs angelegen sein.

Nach seinem Tode schrieb sein Schüler Karl F. Zelter, der Freund Goethes, eine Biographie über ihn.

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