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Lukas Foss

(geb. 1922)

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Die Biographie von Lukas Foss

 

Aus Berlin stammender amerikanischer Komponist, Foss, der eigentlich Fuchs hieß, machte mit 17 Jahren seinen Abschluß am Curtis Institute in Philadelphia.

Danach studierte er bei Hindemith und Koussewitzkij weiter und wurde 1944 Pianist beim Boston Symphony Orchestra.

Von 1963 bis 1970 dirigierte er das Buffalo Philharmonic Orchestra; hier spiegelte sich in seinen radikalen Konzertprogrammen die Revolution, die sein eigenes Schaffen durchgemacht hatte.

 

Die Werke von Lukas Foss

 

Zunächst schrieb Foss gediegene, aber relativ konservative Werke.

„The Prairie" (1942, eine Kantate nach Worten von C. Sandburg) war ein reines Amerikaner Stück, desgleichen die Oper „The Jumping Frog of Calaveras County" (1950), die auf einer berühmten Erzählung von Mark Twain basiert.

In den sechziger Jahren gab Foss dann die traditionellen Kompositionsweisen auf.

Beginnend mit dem Kammermusikwerk „Echoi" (1961-63), räumte er den Musikern beträchtliche Freiheiten ein.

In dem Cellokonzert von 1966 steht es dem Solisten frei, sich selbst seine Begleitinstrumente auszusuchen.

Die barocken Variationen für Orchester bestehen ausschließlich in Fragmenten aus anderen Werken.

In Avantgarde-Kreisen gefeiert, hat Foss dank seines Humors und seiner guten Laune den Kontakt zum breiten Publikum nicht verloren.

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