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Johann Jacob Froberger

(1616 - 1667)

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Die Biographie von Johann Jacob Froberger


Froberger, ein weitgereister Orgelvirtuose, wurde in Stuttgart geboren und starb auf Schloß Héricourt bei Mömpelgard in Frankreich; das Schloß gehörte einer württembergischen Herzogin, die seine Schülerin war.

1637 wurde er Hoforganist in Wien unter Kaiser Ferdinand III; noch im selben Jahr ging er vier Jahre nach Rom, um bei Frescobaldi weiterzustudieren.

Danach wirkte er wieder bis 1657 in Wien, unterbrochen von kürzeren Aufenthalten in London, Paris und Brüssel.

Die Werke von Johann Jacob Froberger

 

Er veröffentlichte eine Reihe von Büchern mit Musikwerken, von denen die meisten für Orgel oder Cembalo geschrieben sind.

Für diese Instrumente entwikkelte er einen neuartigen, ausdrucksstarken Stil.

MIDI FILE – Suite in E (complete), for keyboard (4’43’’)

Zu Frobergers wichtigsten Werken zählen seine etwa 30 "Klaviersuiten" - er gilt als Schöpfer dieser Gattung - sowie seine 25 Tokkaten (die bei ihm aus einem Ricercar und einem kurzen, fugenartigen Schluß bestehen).

Er legte außerdem Art und Zahl der Kernsätze der Suite fest: Allemande, Courante, Sarabande, Gigue.

- Karadar Bertoldi Ensemble - Studio Informatico Anesin -