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Andrè Ernest Modeste Grètry

(1741 - 1813)

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Die Biographie von Andrè Ernest Modeste Grètry

 

Belgischer Komponist; obwohl schon früh als Chorsänger und Violinist ausgebildet, erntete Grétry mit seinem Werk soviel Kritik, daß er seine musikalische Karriere wohl schon in der Jugend aufgegeben hätte, wenn ihn nicht einer seiner Lehrer immer wieder ermuntert hätte.

Versehen mit diesem Zuspruch und mit etwas Geld aus der Stiftung eines örtlichen Klerikers, verließ er im Alter von 18 Jahren seine Heimatstadt Lüttich und wanderte zu Fuß nach Rom, um seine musikalische Ausbildung fortzusetzen.

Später war er als Gesangslehrer in Genf tätig, bevor er sich 1767, auf Anraten Voltaires, in Paris niederließ und mit der Komposition von opéras-comiques begann.

Grétrys erster Erfolg war Le Tableau parlant (1769), und von nun an wurden seine Werke bei den französischen Opernliebhabern immer populärer.  

Die Werke von Andrè Ernest Modeste Grètry

 

Alles in allem komponierte er mehr als 50 Opern.

Zu den besten seiner ausdrucksvollen, melodischen Arbeiten zählt man heute allgemein Richard Cœur-de-Lion (1784), eine Oper, in der schon Vorformen des Leitmotivs erkennbar sind.

1791 schrieb er einen Wilhelm Tell; in den letzten beiden Jahrzehnten seines Lebens widmete sich Grétry vor allem schriftstellerischen Plänen.

Er hinterließ u. a. Mémoires (1789) und ein dreibändiges Werk De la Vérité (1800-1801).

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