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Edvard Hagerup Grieg

(1843 - 1907)

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Die Biographie von Edvard Hagerup Grieg

 

Norwegischer Komponist: Griegs Vater war britischer Konsul in Bergen.

Die Mutter lehrte ihn das Klavierspiel und mit fünfzehn wurde er ans Leipziger Konservatorium geschickt, wo er bei Moscheles seine weitere pianistische Ausbildung erhielt.

Ganz glücklich fühlte er sich dort aber nicht und kehrte 1862 nach Bergen zurück, wo er seine pianistischen Fähigkeiten selbst weiterentwickelte.

Wenn er konzertierte, setzte er auch gern das eine oder andere eigene Stück - so etwa sein Opus 1 - aufs Programm, das er während seiner Leipziger Studienzeit veröffentlichen konnte.

Während eines dreijährigen Aufenthalts in Kopenhagen hatte er Gelegenheit, mit Gade und Nordraak sowie durch Zufall auch mit Hans Christian Andersen bekannt zu werden.

Er hatte bereits Instrumental und Vokalmusik geschrieben und geriet nun unter den Einfluß jener, die nach der Gründung einer rein norwegischen Kompositionsschule trachteten.

Grieg kehrte 1866 nach Norwegen zurück und ließ sich in Christiania (heute Oslo) nieder, wo er die Norwegische Musikakademie organisieren half, die im darauffolgenden Jahr eröffnet wurde.

Damals arbeitete er auch an der ersten Folge seiner beliebten Lyrischen Stücke für Klavier.

Im nächsten Sommer ging er wieder nach Dänemark und schrieb dort sein berühmtes Klavierkonzert a-moll op 16, das 1869 von ihm uraufgeführt wurde.

Er konzentrierte seine Studien hinfort auf norwegische Volksmusik, die sein weiteres Schaffen deutlich beeinflussen sollte.

1874 bat ihn Henrik Ibsen, die Schauspielmusik für seinen Peer Gynt zu schreiben.

Grieg nahm diese Arbeit sehr ernst und vertiefte sich fast zwei Jahre in diese Komposition.

In den nun folgenden Jahrzehnten schrieb Grieg viele Klavierstücke, Lieder und schöne Kammermusikwerke.

Seine Gabe, sangbare Melodien zu schreiben, seine Beherrschung unterschiedlichster musikalischer Formen und die Fähigkeit, ihnen spezifische nationale Charakterzüge zu verleihen, brachte dem Komponisten die Achtung seiner musikalischen Zeitgenossen in Europa ein.

Seine Werke werden auch heute noch viel und gern gehört.

Die MIDIs von Edvard Hagerup Grieg

 

- MIDI FILES - 

- Old Norwegian Melody, for two pianos (3'11'')

- from "Lyric Pieces": Arietta (1'13'')

- from "Peer Gynt": Morning Mood (4'09'')

- from "Peer Gynt": Anitras Dance (1'54'')

- from "Holberg Suite": Preludium (2'24'')

 

- Norwegian Dances for piano 4 hands:


No.1 in D minor (6'38'')

No.2 in A major (2'15'')

No.3 in G major (2'37'')

No.4 in D major (4'47'')

Die Hauptwerke von Edvard Hagerup Grieg

 

The most important works of E. Grieg