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Adolf Henselt

(1814 - 1889)

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Die Biographie von Adolf Henselt

 

Bayerischer Klavierkomponist, Henselt studierte bei Hummel in Weimar und bei Sechter in Wien und ging 1838 nach St. Petersburg, wo er zum Kammervirtuosen der Kaiserin ernannt wurde, den Zarenkindern Klavierunterricht erteilte und Leiter der „Kaiserlich russischen Frauenseminare" war.

Auch in den folgenden Jahren übte er täglich, (bis zu 10 Stunden) und erteilte Unterricht.

Henselt, der vor seinen Auftritten unter ungewöhnlich starkem Lampenfieber litt und daher manchmal gehemmt spielte, war dennoch einer der ganz großen Pianisten seiner Zeit.

Man rühmte vor allem sein Legato und die Spannweite seiner Hände, die er durch eigens komponierte Etüden noch zu steigern trachtete.

Unter seinen Kompositionen finden wir die Konzertetüden op. 2 (darunter als Nr. 6 die Etüde in Fis-dur, „Si oiseau j'étais"), op. 5 und op. 13, ein schönes Klavierkonzert in f-moll op. 16, und viele kürzere Stücke für das Klavier.