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Komponisten
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Vincent d'Indy

(1851 - 1931)

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Die Biographie von Vincent d'Indy

 

Französischer Komponist: einer adeligen Pariser Familie entstammend, diente d'Indy (wie Bizet) während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 in der Nationalgarde und studierte von 1872 bis 1880 Komposition bei César Franck, der seinen Kompositionsstil nachhaltig geprägt hat.

Auf einer Deutschlandreise im Jahr 1873 lernte er eine Anzahl deutscher Komponisten und deren Musik kennen, 1876 wohnte er der Bayreuther Uraufführung von Wagners "Ring des Nibelungen" bei.

Er kehrte als glühender Wagnerianer nach Hause zurück und war entschlossen, ein französisches Musikdrama auf der Linie seines Idols zu schaffen.

1890 wurde er Direktor der Société Nationale de Musique und war 1896 Mitbegründer der Schola Cantorum in Paris, eine Musikschule sowohl wissenschaftlicher wie praktischer Richtung.

Unter dem Titel „Cours de Composition" brachte er ein vierbändiges Lehrwerk heraus (1903-1950).

Von 1913 bis 1929 war er Lehrer für Instrumentation am Pariser Conservatoire.

Die Werke von Vincent d'Indy

 

D'Indy hat die französische Musik weigehend beeinflußt und zwar sowohl durch seine Musik als auch durch seine Lehrtätigkeit.

Seine Kompositionen zeichnen sich durch gekonnten Aufbau, originelle Harmonik und feine tonmalerische Wirkungen aus, doch wird eine gewisse Armut an emotionaler Kraft bemängelt.

Zu seinen Lebzeiten wurde seine Musik von den Anhängern der impressionistischen Musikalität Debussys als zu kompliziert und intellektuell abgetan.

D'Indys Werke umfassen u. a. die "Symphonie cévénole" (1886), die auf französischen Volksliedern basiert, die Opern "Fervaal" (1897), "L'Etranger" (1903) und "La Légende de Saint Christophe" (1920), ferner Tondichtungen, Symphonien, Kammermusik und Lieder.

 

Die Hauptwerke von Vincent d'Indy

 

The most important works of V. d'Indy