Bohuslav Martinu (1890 - 1959) [ Biographie | Die Werke | Hauptwerke | Opern | |
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Die Biographie von Bohuslav Martinu |
Tschechischer Komponist: er verbrachte seine Kindheit in einem Glockenturm, sein Vater war Türmer. Mit acht Jahren konnte er bereits Stücke von Wieniawsky auf der Geige spielen, war aber später am Prager Konservatorium alles andere als ein Musterschüler: er wurde zweimal relegiert. Zehn Jahre lang war er dann Orchestergeiger und komponierte nur in seiner Freizeit. Schließlich gab er dem unpraktischen Verlangen nach, nur noch dem Komponieren zu leben. Er ging 1924 nach Paris und studierte bei Roussel. Er komponierte mit Feuereifer und lebte in großer Armut. Im Zuge der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs mußte er aus Paris fliehen und erreichte nach einer abenteuerlichen Flucht über die Pyrenäen und Spanien Amerika. 1946-1948 hatte er in Prag eine Professur für Komposition am Konservatorium inne. |
Die Werke von Bohuslav Martinu |
Sein reichhaltiges, zum Teil in den Kriegswirren verlorengegangenes Schaffen wird von verschiedenen Kritikern, unabhängig voneinander, sehr unterschiedlich beurteilt, doch werden ihm einmütig musikantische Phantasie und Einfallsreichtum zugebilligt. Dirigenten wie Talich, Ansermet, Münch, etc, vor allem aber Koussewitzkij, haben sich für ihn eingesetzt. Erwähnenswert jedenfalls sind sieben Symphonien, ein Concerto grosso (1941), die Trauermusik für Lidice (1943), tönendes Mahnmal zum Gedenken an die Opfer der Konzentrationslager, ein Violinkonzert - Auftragswerk für Mischa Elman - und ein Cellokonzert, das Pierre Fournier gewidmet ist. |
| - The most important works of B. Martinu
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