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Johann Mattheson 

(1681 - 1764)

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Die Biographie von Johann Mattheson

 

Deutscher Komponist und Musiktheoretiker: Mattheson begann als musikalisches Wunderkind.

Mit neun Jahren beherrschte er mehrere Orchesterinstrumente und sang, sich selbst auf der Harfe begleitend, selbstkomponierte Lieder.

Auch war er schon sehr früh Organist an verschiedenen Kirchen seiner Heimatstadt Hamburg.

Später studierte er Jura, nachdem er Englisch, Italienisch und Französisch gelernt hatte, und war mit 15 Jahren Erster Sopran am Kieler Opernhaus.

1699 wurde er Komponist und Dirigent an der Hamburger Oper; von 1706 bis 1755 stand er in den Diensten des englischen Gesandten.

1715 wurde er Musikdirektor am Hamburger Dom, mußte dieses Amt jedoch 1728 aufgeben, da sein Gehör nachließ.

Als der berühmte Lübecker Organist Buxtehude einen Nachfolger suchte, bewarb sich auch Mattheson um die Stellung und reiste gemeinsam mit Händel nach Lübeck.

Beide verzichteten jedoch auf das Amt, da es mit der Bedingung verknüpft war, die reizlose Tochter ihres Vorgängers zu heiraten.

Die Werke von Johann Mattheson

 

Mattheson, der auch mit Händel befreundet war, hat viele Kompositionen hinterlassen, darunter 28 Oratorien, Cembalosuiten, Triosonaten u. a. m. Bedeutender und einflußreicher waren seine zahlreichen Schriften über musikalische Themen, die ihn zum Musikpapst der damaligen Zeit machten.

Er verfaßte u. a. Der vollkommene Capellmeister (1739), Grundlagen einer Ehren-Pforte (1740) und gab eine Übersetzung von Mainwarings Händelbiographie heraus (1761).

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