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Darius Milhaud 

(1892 - 1974)

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Die Biographie von Darius Milhaud

 

Französischer Komponist, Milhaud, ein sehr frühzeitig erkennbares musikalisches Talent, wurde am Pariser Conservatoire ausgebildet.

Beruflich zu Anfang als Sekretär von Paul Claudel und später als Botschafter in Brasilien tätig, begann er erst nach dem Ersten Weltkrieg wieder regelmäßig zu komponieren.

Sein Ouvre ist ungeheuer umfangreich und stilistisch schwer einzuordnen.

Kurzzeitig war er Mitglied der Groupe des Six (mit Auric, Durey, Poulenc, Tailleferre und Honegger).

Ende der zwanziger Jahre wurde er durch Krankheit weitgehend unbeweglich, mußte 1940 im Zuge der Kriegsereignisse Frankreich verlassen und ging nach Amerika, wo er am Mills College in Kalifornien lehrte.

1948 wurde er Musikleiter beim französischen Rundfunk.

Die Werke von Darius Milhaud

 

Aus der Überfülle seines Schaffens kann man nur mehr oder weniger willkürlich herausgreifen: etwa die Bühnenwerke Les malheurs d'Orphée (1926), Christophe Colombe (1930), Bolivar (1950), eine Musik zur Orestie des Äschylos in der Übersetzung von Paul Claudel, ferner zwei Violin- und 2 Cellokonzerte, eine Suite Provençale, 6 Symphonien und das Oratorium Pacem in terris auf Worte des Papstes Johannes XXIII.

MIDI FILE - from Symphony No.5: 1th Mov. (1'21'')

Ein häufig vorkommendes Stilelement seiner Musik ist die Polytonalität.

Die Hauptwerke von Darius Milhaud

 

The most important works of D.Milhaud

- Karadar Bertoldi Ensemble - Studio Informatico Anesin -