Luigi Nono (1924 - 1990) [ Biographie |Hauptwerke | Photo Gallery | |
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Die Biographie von Luigi Nono |
Italienischer Komponist: am Konservatorium zu Venedig studierte Nono zunächst bei Malipiero. Er war von Anfang an ein kompromißloser Modernist, der Schönbergs Reihentechnik für seine eigene Musikanschauung fruchtbar machte (und Schönbergs Tochter heiratete). Als prominentes Mitglied der venezianischen Kommunistischen Partei widmete er seinen sozialistischen Uberzeugungen viel Kraft und Zeit. Musik ist für Nono ein Mittel des politischen Ausdrucks: in einer frühen Kantate La Victoire de Guernica (1954) versuchte er, dieselben Greueltaten zu gestalten wie Picasso in seinem berühmtem Gemälde. Die Canti de vita e d'amore (1955) tragen den Untertitel Auf der Brükke in Hiroshima. Sein radikales Szenarium Intolleranza (uraufgeführt 1960 in Venedig unter dramatischen Begleitumständen gewalttätiger neofaschistischer Demonstrationen) ist ein musikalisches Manifest gegen faschistischen Polizeistaat und Terror, worin Nono den Leidensweg eines politischen Flüchtlings (eines Bergarbeiters) nachzeichnet, der unschuldig in die Lagerhaftund Foltermaschinerie eines Unrechtsregimes gerät und dort die Qualen eines totalitärer Willkür ausgelieferten Unschuldigen, aber auch Solidarität der Unterdrückten erlebt; das Stück ist unter Benutzung von Textzitaten (u. a. von Sartre und Brecht) in einer Art Collagetechnik gestaltet.
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| The most important works of L. Nono
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