Giovan Battista Pergolesi (1710 - 1736) [ Biographie | Die Werke | Opern | Photo Gallery | |
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Die Biographie von Giovan Battista Pergolesi |
Italienischer Komponist, Pergolesis Bild in der Musikgeschichte ist schwankend, was auf sein kurzes Leben, seine überreiche Produktion und eine Reihe ihm fälschlich zugeschriebener Kompositionen zurückzuführen ist. Einer seiner Nachfolger, der bedeutende Giovanni Paisiello war der Meinung, Pergolesis Nachruhm sei vor allem auf seinen frühen Tod zurückzuführen. Der Überlieferung zufolge war Pergolesi ein Wunderkind: er wurde in Ancona geboren und studierte Musik in Neapel, wo er durch seine Violinimprovisationen Aufsehen erregte. Auf seine erste Oper, Salustia (1732), folgte die komische, erfolgreichere Oper im neapolitanischen Dialekt "Lo frate 'nnammorato". 1733 kam "Il prigionier superbo" mit dem zweiaktigen Intermezzo "La serva padrona" heraus. Diese Zwischenspiele gehen auf die Einführung komischer Charaktere wie Mägde, Hagestolze und ähnliches, die in ernsten Opern jeweils am Aktschluß auftraten und für Heiterkeit sorgten, zurück. Allmählich verselbständigten sich diese Szenen zu geschlossenen Stücken, die zwischen die Akte eines ernsthafteren Werkes eingefügt wurden. Ein solches Intermezzo war also "La serva padrona", eine Komposition, die Pergolesi internationalen Ruhm eintrug - freilich erst, nachdem er schon auf dem Armenfriedhof von Neapel beigesetzt worden war. |
Die Werke von Giovan Battista Pergolesi |
Viele angebliche Kompositionen Pergolesis sind in
Wirklichkeit nicht von ihm, sondern wurden ihm postum von geschäftstüchtigen Verlegern
zugeschrieben.
MIDI FILE - Canzonetta
(2'30'') Zu Pergolesis echten Werken gehören seine Triosonaten, Flötenkonzerte, Concertini für Streichorchester sowie vor allem sein Stabat Mater. Dieses, sein vermutlich letztes Werk ist noch heute häufig zu hören: in Deutschland wurde es, mit einem Text von Klopstock, schon bald auch in evangelischen Kirchen aufgeführt. |
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