Niccolò Piccinni (1728 - 1800) [ Biographie | Opern | Photo Gallery | Home Page ] |
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Die Biographie von Niccolò Piccinni |
Italienischer Komponist, Piccinni, ein Lieblingsschüler Leos in Neapel, feierte mit seinen frühen Opern ungeheure Triumphe, wurde aber vom wählerischen römischen Publikum zuletzt zugunsten weniger begabter Rivalen fallengelassen. Sein Glück schien gemacht zu sein, als ihn Marie Antoinette 1776 als Gesangslehrer nach Paris holte. Hier verwickelte man den Meister in eine Fehde zwischen den Bewunderern seiner Kunst und den Anhängern Glucks. Der Streit endete mit Piccinnis Niederlage, als beide Komponisten aufgefordert wurden, die Iphigénie en Tauride zu vertonen. Piccinnis Oper wurde übel aufgenommen, während man Glucks Werk als Meisterstück betrachtete. Es handelte sich wieder einmal um den notorischen guerre des bouffons (den Krieg zwischen französischer und italienischer Oper). Als Piccinni durch die Französische Revolution seine königliche Gönnerin verlor, ging er wieder nach Neapel, wurde jedoch wegen seines angeblichen Republikanismus vier Jahre lang unter Hausarrest gestellt. Zuletzt kehrte er nach Paris zurück, wo er in Armut starb. |
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