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Dmitri Schostakowitsch

  (1906 - 1975)

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Die Biographie von Dmitri Schostakowitsch 

 

Russischer Komponist, Schostakowitsch wurde in St. Petersburg geboren, wo er bei Max Steinberg und Glasunov studierte.

MIDI FILE - from 24 Praeludia et Fugae:

Preludium No.13 (1'53'')  Fuga No.13 (4'14'')
Preludium No.14 (3'20'')  Fuga No.14 (2'20'')
Preludium No.15 (2'41'')  Fuga No.15 (1'30'')
Preludium No.16 (2'14'')  Fuga No.16 (5'22'')
Preludium No.17 (1'40'')  Fuga No.17 (3'38'')
Preludium No.18 (1'42'')  Fuga No.18 (2'47'')
Preludium No.19 (1'44'')  Fuga No.19 (2'19'')
Preludium No.20 (2'59'')  Fuga No.20 (4'51'')
Preludium No.21 (1'10'')  Fuga No.21 (2'44'')
Preludium No.22 (2'13'')  Fuga No.22 (3'17'')
Preludium No.23 (2'24'')  Fuga No.23 (2'51'')
Preludium No.24 (2'56'')  Fuga No.24 (6'49'')

Als Ahbschlußarbeit legte er seine Erste Symphonie vor, die zwar noch den Einfluß seiner Lehrer und Prokofievs erkennen läßt, seinen Namen aber trotzdem in Rußland und im Ausland bekannt machte.

Rasch folgten weitere Werke: zwei Symphonien, ein Doppelkonzert für Trompete, Klavier und Orchester sowie zwei Opern.

Eine dieser Opern, Lady Macbeth of Mzensk (nach Leskows Erzählung; 1934), hatte ein merkwürdiges Schicksal.

Bei ihrem Erscheinen wurde sie als Meisterwerk begrüßt.

1936 aber fiel Schostakowitsch ihretwegen in Ungnade, als eine Privatvorführung im Kreml das Mißfallen Stalins erregte: Schostakowitsch wurde als Kleinbürger beschimpft,und seine Musik verfiel dem Verdikt des Formalismus.

Formalismus war bekanntlich alles, was nicht in die offizielle Parteilinie paßte: später unterzog Schostakowitsch seine Oper einer gründlichen Revision und brachte sie unter dem Namen Katerina Ismailova wieder heraus.

In dieser Fassung wurde sie 1963 in Moskau zum ersten Mal aufgeführt.

Um nicht seine Existenzgrundlage zu verlieren, mußte Schostakowitsch die Gunst der Parteioberen rasch zurückgewinnen; er unterdrückte die Vierte Symphonie und andere Werke, die vielleicht allzu "pessimistisch" waren, und schrieb die Fünfte Symphonie, der er den Titel gab Schöpferische Enviderung eines Sowjetkünstlers auf begründete Kritik.

Während der Kriegsjahre fuhr er fort, in diesem gefälligen Stil zu schreiben, doch 1948 fand eine neue Säuberung statt.

Jeder namhafte Komponist wurde vor das Zentralkomitee zitiert, und man verwies ausdrücklich auf die Achte und Neunte Symphonie von Schostakowitsch.

Alle Komponisten wurden genötigt, eine Entschuldigung abzuliefern, und Schostakowitsch gelobte, seine Tatkraft künftig auf die Schilderung der Energien des Sowjetvolks zu verwenden.

Nach Stalins Tod fielen wenigstens einige seiner Ketten; die mächtige und intensive Zehnte Symphonie ist vielleicht Schostakowitschs größtes Werk.

Spätere Kompositionen hatten eine eher persönliche Note.

Schostakowitsch schrieb von der Sterblichkeit und der Verzweiflung des Menschen; sein letztes großes Werk, das 15. Streichquartett, besteht aus 6 Adagio-Sätzen.

Schostakowitschs Schaffen ist sehr umfangreich (es enthält u. a. 15 Symphonien), doch über lange Strecken sind seine Werke (gleichgültig, auf weiche Kräfte sich der jeweilige Titel beruft) recht leichtgewichtig.

 

Werkverzeichnis von Dmitri Schostakowitsch 

 

Catalogue of D. Shostakovich's Works

 

- Karadar Bertoldi Ensemble - Studio Informatico Anesin -