| Antonio
Stradivari
(1644 - 1737) [ Biographie | Photo Gallery | Home Page ] |
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| Bedeutender italienischer Geigenbauer, Stradivari war der größte Vertreter jener Schule von Geigenbauern, die im ganzen 17. Jahrhundert in Cremona blühte. Er war der Schüler Nicolò Amatis, dessen Familie zu den Gründerdynastien der Cremonenser Schule gehörte. Die Violinen, die aus Stradivaris ersten Jahren erhalten sind, haben Ähnlichkeit mit denen seines Lehrers; sie sind im allgemeinen kleiner und schwerer als Instrumente aus späterer Zeit. Doch nach 1680 ist die Stradivari-Geige das Werk eines einzigartigen Künstlers; um 1700 entwikkelte Stradivari sein eigenes Modell. Er verwendete Ahorn-, Fichten- und Weidenholz, vergrößterte das Format und nahm Veränderungen an den F-Löchern vor. Die fertigen Instrumente wurden mit einem bernsteinfarbenen Firnis lackiert und zeigten eine makellose Brillanz des Klanges. Die Zahl der von Stradivari in unablässiger Arbeit geschaffenen Instrumente wird auf 1000 bis 3000 geschätzt, mehr als die Hälfte davon Violinen, der Rest sind Violen, Violoncelli und sonstige Instrumente. Fälschungen seiner Instrumente sind an der Tagesordnung; seit dem Tod des Meisters ist immer wieder versucht worden, durch sorgfältige Analyse der verwendeten Materialien und Dimensionen ebenso vortreffliche Instrumente zu bauen. Doch bleibt Stradivari nicht nur der größte Geigenbauer seiner Zeit, sondern er hat auch, zweieinhalb Jahrhunderte nach seinem Tod, noch keinen ebenbürtigen Nachfolger gefunden.
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