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Giovan Battista Viotti

(1755 - 1824)

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Die Biographie von Giovan Battista Viotti

 

Italienischer Violinist und Komponist, Viotti, wahrscheinlich das Kind armer Leute, erwies sich als ein so glänzender Geiger, daß er Unterricht vom großen Gaetano Pugnani in Turin erhielt.

1780 unternahm er mit diesem eine Konzertreise durch Europa, ließ sich später in Paris nieder und wurde bald als der größte Geigenvirtuose seiner Zeit gefeiert.

Versuche, in Paris eine Italienische Oper zu gründen, wurden durch den Ausbruch der Revolution vereitelt, und Viotti floh nach London.

Hier trat er wieder als Virtuose auf und wurde begeistert gefeiert, auch die Leitung der Italienischen Oper schien sich erfolgreich anzulassen.

1798 aber wurde er gezwungen, das Land zu verlassen, da man ihn verdächtigte, heimlicher Revolutionär zu sein.

Nach Klärung der Sachlage kehrte Viotti 1801 nach London zurück und wurde Teilhaber einer Weinhandlung.

Erst 1802 trat er, auf Drängen Cherubinis und anderer, wieder in Paris auf, und es zeigte sich, daß seine Kunstfertigkeit sich noch gesteigert hatte.

Die Werke von Giovan Battista Viotti

 

Für die Technik des Violinspiels hatte er dieselbe Bedeutung wie Clementi für die Technik des Klavierspiels.

Seine Kompositionen sind anmutig und elegant, und insbesondere seine späten Violinkonzerte sind außergewöhnlich schön, man begegnet ihnen noch heute in den Konzertsälen.

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