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Iannis Xenakis

(g. 1922)

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Die Biographie von Iannis Xenakis

Griechischer Komponist, Xenakis studierte in Athen Ingenieurswesen und Musik.

Als er 1947 nach Paris kam, setzte er diese Studien bei hervorragenden Lehrmeistern fort.

Honegger, Milhaud und Messiaen unterrichteten ihn in Musik, während er bei Le Corbusier seine Architekturstudien fortsetzte und später mit ihm ein Buch schrieb.

Für die Weltausstellung in Brüssel 1958 gestaltete er den Philips-Pavillon, hat sich aber seither in Frankreich und Amerika ganz der Musik gewidmet.

Für sein kompositorisches Schaffen ist die Wissenschaft unendlich wichtig geworden.

Anfang der fünfziger Jahre brach er mit der seriellen Schreibweise und begann, eine auf der Wahrscheinlichkeitstheorie basierende Musik zu schreiben.

Mit Hilfe eines Computers konnte er unter Dutzenden von musikalischen Variablen auswählen und ein Gebilde schaffen, das (im Idealfall) ebenso zufällig wie konsequent klang.

Nach dieser Methode sind die Werke Aroura und Antichthon für Orchester geschrieben.

Das Duell: Spiel für zwei Orchester erlaubt es den Interpreten, den Gang des musikalischen Geschehens zu beeinflussen.

Die Hauptwerke von Iannis Xenakis

 

The most important works of. I. Xenakis

 

- Karadar Bertoldi Ensemble - Studio Informatico Anesin -