Otto Nicolai (1810 - 1849) [ Biographie | Photo Gallery | Home Page ] |
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Die Biographie von Otto Nicolai |
| Deutscher Opernkomponist, Nicolais Ruhm beruht auf seiner Oper "Die lustigen Weiber von Windsor", deren reizvolle und inspirierte Ouvertüre ewig jung bleiben wird, und auf der Begründung der Philharmonischen Konzerte in Wien im Jahre 1842. Mit 16 Jahren verließ er das Elternhaus und hatte das Glück, Gönner zu finden, die ihm das Musikstudium in Berlin (u. a. bei Zelter) und in Rom ermöglichten. Als er Mitte Zwanzig war, begann er, als einer der letzten deutschen Komponisten, eine Reihe von Opern im italienischen Stil zu schreiben (z. B. "Il templario", 1840). Das Libretto zu "Nabucco" lehnte er ab, statt dessen erhielt es der junge Verdi. Nicolai, der als Nachfolger Conradin Kreutzers Hofkapellmeister in Wien geworden war, begann 1842 mit einer Reihe von Philharmonischen Konzerten, bei denen er u. a. Symphonien von Beethoven aufführte; dies war die Geburtsstunde der Wiener Philharmoniker. Sein berühmtestes Opernwerk, "Die lustigen Weiber", vollendete Nicolai in Berlin, wohin er 1847 als Hofkapellmeister und Dirigent des Domchors gegangen war. Das Werk wurde 1849 uraufgeführt, doch sollte der Komponist den großen Erfolg der Oper nicht mehr erleben; nur zwei Monate nach der Premiere starb Nicolai, noch nicht 40 Jahre alt, an einem Schlaganfall.
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