Camille Saint-Saëns (1835 - 1921) [ Biographie | Die Werke | Hauptwerke | Opern | |
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Die Biographie von Camille Saint-Saëns |
Französischer Komponist: Mutter und Großtante förderten seine früh zutage tretende musikalische Begabung. Schon mit sechs Jahren komponierte er Lieder und Klavierstücke: sein erstes öffentliches Konzert gab er 1846 in der Salle Pleyel zu Paris, seiner Heimatstadt. 1852 wurde er Organist an der Église Ste. Marie, später an der Madeleine. Es war ein denkwürdiges Jahr für ihn, denn es brachte ihm den Beginn der Freundschaft mit Liszt, der musikalisch nachhaltigen Einfluß auf ihn ausübte. Seine Erste und seine Zweite Symphonie - uraufgeführt 1853 bzw. 1857 - fanden beifällige Aufnahme. Er wurde von 1861-65 Lehrer für Klavier an der École Niedermeyer, u. a. gehörte auch Faurè zu seinen Schülern. Die Langeweile akademischen Lebens trieb ihn zum Theater, doch sollten seine frühen, unter dem Einfluß seines Freundes Auber entstandenen Werke Le Timbre d'Argent (1864-65) und Samson und Dalila (1868) erst 1877 zur Aufführung gelangen. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 ging er daran, beim französischen Publikum das Interesse für eine nationale Instrumentalmusik wachzurufen und gründete mit Romaine Bussine die Societé Nationale de Musique, in der sich die jungen Komponisten Cèsar Franck, Ernest Chausson, Edouard Lalo, Vincent d'Indy und Gabriel Faurè zusammenfanden. Seine Beiträge zu der neuen Bewegung waren die
symphonischen Dichtungen Le Rouet d'Omphale (1872), Phaëton (1873), Danse macabre (1874)
und La Jeunesse dHercule (1877). MIDI FILE - " Danse macabre " (1021)
Er mißtraute der Inspiration als Grundlage
kompositorisehen Schaffens und war bestrebt, eine von allen außermusikalischen
Assoziationen unabhängige Musik zu schreiben (ausgenommen natürlich den berühmten
Karneval der Tiere, 1886).
MIDI
FILE - from "Carnival of the Animals": Le Cygne (205) So kam es, daß er, anfänglich Protagonist neuer Ideen, sehr bald alleingelassen und - trotz seiner Kritik am Einfluß Wagners auf die französische Musik - keine modernen Ideen vertrat, wie sie etwa bei Debussy erschienen. |
Die Werke von Camille Saint-Saëns |
MIDI FILE - from "Carnival of the Animals":
No.
3 (1'22'') Seine Musik ist häufig als zu kühl bezeichnet worden
und das mag dazu beigetragen haben, daß von seinem reichhaltigen Oeuvre so vieles
vernachlässigt geblieben ist. -
(1st part)
(1021) -
(2nd part)
(443) Aber die "Clarté" etwa seines dritten Violinkonzerts oder seiner Dritten Symphonie in c-moll bürgt für seine Unsterblichkeit.
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| - The most important works of C. Saint-Saëns - The Operas of C. Saint-Saëns
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