Giuseppe Tartini (1692 - 1770) [ Biographie | Die Werke | Photo Gallery | Home Page ] |
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Die Biographie von Giuseppe Tartini |
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Italienischer Komponist, Violinvirtuose und Geigenlehrer; der berühmteste Violinspieler seiner Zeit stammte aus einer wohlhabenden Florentinischen Familie. Als Zwanzigjähriger mußte Tartini, nachdem er eine Schülerin entführt und geheiratet hatte, die Universität Padua verlassen und Zuflucht im Franziskanerkloster zu Assisi suchen. Hier soll die berühmte Teufelstriller-Sonate entstanden sein. Gelegentlich gab er Konzerte in der Klosterkapelle, verbarg sich jedoch stets hinter einem schweren Vorhang, um nicht erkannt zu werden. Durch einen Zufall wurde schließlich seine wahre Identität entdeckt; doch zog man in Padua die Klage gegen ihn zurück und er konnte das Kloster verlassen und zu seiner Frau zurückkehren. Binnen kurzem wurde Tartini einer der gefeiertsten Musiker seiner Zeit; doch abgesehen von zwei Jahren, die er in Prag verbrachte, verzichtete er auf viele verlokkende Auslandsangebote, um sich ganz seiner Unterrichtstätigkeit in Padua zu widmen. In seiner 1728 gegründeten Geigenschule bildete er einige der größten Violinspieler jener Zeit aus, unter ihnen Nardini, Pasqualino, Johann Gottlieb Graun (den Bruder des Komponisten Carl Heinrich Graun), Carminato und Pagin. |
Die Werke von Giuseppe Tartini |
Als Komponist für die Violine war Tartini seiner Zeit
weit voraus, was hauptsächlich an seiner meisterhaften Beherrschung des Instruments lag.
Er hat unter anderem mehrere Bücher mit Sonaten
für Violine und Klavier und über hundert Violinkonzerte geschrieben.
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