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Ermanno Wolf-Ferrari

(1876 - 1948)

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Die Biographie von Ermanno Wolf-Ferrari

 

Komponist, Sohn eines deutschen Vaters und einer italienischen Mutter: in Venedig geboren, empfing er eine anfänglich so gut wie parallel verlaufende malerische und musikalische Ausbildung.

Entscheidende musikalische Eindrücke vermittelten 1888 Rossinis "Barbiere di Siviglia" und 1889 Wagners "Tristan und Isolde", "Parsifal" und "Die Meistersinger von Nürnberg" in Bayreuth.

Wolf-Ferrari studierte dann in München an der Akademie der Tonkunst bei Joseph Rheinberger.

Mehrfacher Wechsel zwischen München und italienischen Städten folgte (u. a. Leitung einer deutschen Chorvereinigung in Mailand).

1939 wurde er von Clemens Krauss als Kompositionslehrer an das Salzburger Mozarteum berufen, nach dem Zweiten Weltkrieg zog er sich - nach kurzem Aufenthalt in der Schweiz - in seine Geburtsstadt Venedig zurück.

Die Werke von Ermanno Wolf-Ferrari

 

Wolf-Ferraris kompositorisches Schaffen ist vielfältig und reicht von frühen Chorwerken - zu erwähnen das Oratorium "La vita nuova" nach Dante - über Kammermusikstücke verschiedenartiger Besetzung und eine relativ spärliche Orchesterproduktion (ein frühes Beispiel: die Serenade in Es für Streichorchester) bis zu einer stattlichen Reihe von Opern.

Davon im ernsten, musikdramatischen Stil Der Schmuck der Madonna (1911) und Sly (1927) neben den heiteren, z. T. buffonesken, bisweilen einen leichten Konversationston kultivierenden Stücken wie Die vier Grobiane (1906), Sussannens Geheimnis (1909), Il Campiello (1936) und La Dama Boba (1939).